Biographie

Sigrid Drübbisch Geb.1954 in Borlinghausen Kreis Höxter

Dipl. Sozialarbeiterin Seit 1981 freiberufliche Arbeit als Bildende Künstlerin und Autorin

ab 1996 – heute über 90 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

 

Galerien und Museen:
Künstlerin der Galerie Sassen, in Köln und Windeck-Schladern

Künstlerin der Galerie Luisenhof, Bochum

Galerie am Stern, Essen,

und regelmäßige Teilnahme an Ausstellungen der Autorengalerie1, München

Arbeiten im öffentlichen Besitz und in privaten Sammlungen.

 

Buchveröffentlichungen:

  • Roman LAVENDELKUSS, erschienen im Oldib-Verlag, Mai 2013, www.oldib-verlag.de
  • Traum – Pfade, Ein Lebenszyklus in neun Teilen, Texte und Bilder von Sigrid Drübbisch, erschienen im Geest-Verlag, 2008, www.geest-verlag.de
  • Anthologie: FRIEDEN IST MEHR ... Textauswahl zur Friedenslesung 2012, ISBN 978-3-9814590-4-3 - Herausgeber und Verlag: Kulturring in Berlin e.V.

Der Beginn ihrer künstlerischen Entwicklung ist durch die Beschäftigung mit dem Impressionismus geprägt.

In der Mitte der neunziger Jahre erarbeitete sie neue malerische Ausdrucksmöglichkeiten: sie

verwirklichte die Idee, durch die Darstellung von Spannung und Gegensatz emotionale Wirkung

zu erzielen, das Wesenhafte, Seelische und Gefühlsmäßige unverfälscht und impulsiv bildhaft

auszudrücken.

Das Thema Verbindungen zieht sich dabei wie ein roter Faden durch ihre Arbeiten. Es

entstanden großformatige Acrylbilder, Installationen und Objekte zu diesem Thema.

In der Technik des Linolschnitts arbeitet Sigrid Drübbisch schon seit geraumer Zeit zum

Thema Einheit in der Vielfalt, wobei der Mensch als Individuum sich einerseits als Teil einer

globalen Gesellschaft wiederfindet, anderseits aber auch darin als Part einer wie auch immer

gearteten Gruppierung in gewissen Konstellationen agierend.

Weitere Serien schuf die Künstlerin im Rahmen der Themenkreise Verbindungen, Menschen im

Revier und Nacht im Revier. Ihre abstrahierten Motive druckt sie auf Papier, Leinwand sowie zum

Teil unübliche Malgründe, wie z.B. Acrylglas, Spiegelfolie oder Metall.

Ihre 2009 entwickelte neue Variante in der Technik des Linolschnittes, die jeden Druck durch

neue malerische Akzente zu einem Unikat werden lässt, eröffnete ihr neue Möglichkeiten

seriellen Arbeitens.

 

Seit 2009 arbeitet sie kontinuierlich an folgenden drei Werkserien:

 

„MENSCHENbilder”, „LEBENSräume – MENSCHENbilder” und „Dream Lines”.

 

In der Serie „MENSCHENbilder“ setzt sie durch die Anordnungen der Figuren im Bildraum die unterschiedlichen Beziehungskonstellationen der Menschen untereinander in Szene, nutzt Schwerpunkte und Distanzen zwischen den abstrakt formulierten Körpern, um Gruppenbildungen oder Spannungen zwischen den Personen zu verdeutlichen.

 

Ihre Arbeiten zum Thema „LEBENSräume – MENSCHENbilder“ sind durch die Andeutung typischer Industriearchitekturen wie Fördertürme, Zechengelände, Stahlhütten, Kühltürme und Brücken gekennzeichnet, die als abstrahierte Denkmale des Ruhrgebiets von einer langjährigen Industriekultur zeugen. Schon bevor im Kulturjahr 2010 der fortwährende Strukturwandel der Region und die Umfunktionierung der Werkstätten der Schwerindustrie zu modernen Orten der Kunst- und Kulturszene gefeiert wurden, beschäftigte sich die Künstlerin in ihren Exponaten mit der Verbindung von Mensch und Industrielandschaft sowie der sich daraus entwickelnden Kultur.

 

Zur dem Thema HIER UND AUCH MAL ANDERSWO, rückt Sigrid Drübbisch auch andere Kulturstätten außerhalb des Ruhrgebietes in ihren Focus, z.B. wurde KABELMETAL im Siegtal nun auch zum Objekt ihrer Kunst.

 

Die abstrakte Serie „Dream Lines“ steht auf den ersten Blick im Kontrast zu den beiden oben beschriebenen Werkreihen. Die gedankliche Verbindung wird jedoch deutlich bei der Interpretation der abstrakt gesetzten Linien als visualisierte Traumspuren, die dem Betrachter neue Assoziationen und Perspektiven wie Lebenslinien, Lebensbäume o.ä. eröffnen.